Hospizdienst für Stadt und Landkreis Karlsruhe

Getragen von bürgerschaftlichem Engagement

Hospizdienst für Stadt und Landkreis Karlsruhe

Getragen von bürgerschaftlichem Engagement

Angebote zur Trauerbegleitung beim Hospizdienst Ettlingen


Viele Menschen fühlen sich nach dem Tod eines nahen Angehörigen oder Freundes in ihren Gefühlen, Wünschen und Ängsten allein gelassen. Vertraute Menschen ziehen sich oft zurück, weil sie sich gegenüber all dem Kummer und Schmerz, der in der Trauerzeit auftaucht, unsicher und hilflos fühlen.

Oftmals signalisiert aber auch der Trauernde Ablehnung oder es scheint, er habe so gar keine Probleme mit der neuen Situation, obwohl er doch eigentlich Hilfe und Zuwendung braucht.

Einzelbegleitung


Einzelgespräche in der Trauer sind oft in der Anfangszeit nach einem Verlust oder bei so genannter erschwerter Trauer hilfreich.

Eine erschwerte Trauer können Betroffene nach langen Pflegezeiten erleben. Besonders schwer ist es auch für Menschen, die nicht Abschied nehmen konnten oder die von großen Schuldgefühlen geplagt sind.

Auch der Verlust von Kindern, ein Sterben „vor der Zeit“ oder ein völlig unerwarteter Tod können für die Hinterbliebenen eine besondere Belastung sein.

Zur Einzelbegleitung stehen Ihnen Petra Baader oder ehrenamtliche Trauerbegleiter:innen zur Verfügung. Wir stehen Ihnen gern für eine erste telefonische Beratung zur Verfügung, in der auch auf spezifische Begleitungsangebote hingewiesen werden kann.

Ihr Ansprechpartner

Heribert Kampschröer,
Diplomtheologe, Trauerbegleiter
info@hospizdienst-ettlingen.de

Öffnungszeiten:
Montag 9 Uhr – 12 Uhr & 14 Uhr – 16 Uhr
Dienstag 9 Uhr – 12 Uhr & 14 Uhr – 16 Uhr
Mittwoch 9 Uhr – 12 Uhr & 14 Uhr – 16 Uhr
Donnerstag 9 Uhr – 12 Uhr & 15 Uhr – 18 Uhr

Sein Unglück
ausatmen können
tief ausatmen
so dass man wieder einatmen kann
Und vielleicht auch sein Unglück
sagen können in Worten
in wirklichen Worten
die zusammenhängen
und Sinn haben
und die man selbst noch
verstehen kann
und die vielleicht sogar
irgendwer sonst versteht
oder verstehen könnte
Und weinen können
das wäre schon fast wieder Glück

Erich Fried

Trauergruppe


In einer Trauergruppe gehen Trauernde als gleichbleibender Kreis von Teilnehmenden für eine begrenzte Zeit ein Stück Weg gemeinsam.

In diesem geschützten Rahmen ist Raum für den Austausch über den Verlust und die oft wechselhaften Gefühle von Schmerz und Verzweiflung, Wut, Schuld oder Angst.
Auch die Möglichkeiten einer Neuorientierung können in und mit der Gruppe in den Blick genommen werden.

 

Die anderen sind mitten im Leben und ich bin in Trauer. . .

NEU: Trauergruppe für junge Erwachsene (20-35 Jahre)

Der Tod von Vater oder Mutter, Partnerin oder Partner, Bruder oder Schwester, Freundin oder Freund wird in jedem Lebensalter als großer Kontrast zum alltäglichen Leben erfahren. Junge Erwachsene erleben diesen Kontrast besonders intensiv, sind sie doch in Ausbildung, Beruf und Freizeit auf das sich weitende Leben ausgerichtet. In ihrem Lebensumfeld sind sie oft die einzigen Trauernden.

In dieser Gruppe besteht die Möglichkeit, Gleichbetroffene zu treffen und sich über die unterschiedlichen Trauererfahrungen auszutauschen.

Wir bieten die Gruppe in der „dunklen“ Jahreszeit von November bis Januar und im Frühsommer von Mai bis Juli an. Geleitet werden die Gruppen von Waltraud Felber und Kathrina Dieterle – beide qualifizierte Hospiz- und Trauerbegleiterinnen sowie einer unterstützenden Person mit Trauerqualifizierung.

Es sind jeweils sechs Treffen im Abstand von zwei Wochen. Eine Teilnahme an jedem Treffen ist erwünscht.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Die Teilnahmegebühr für alle Treffen beträgt 30 Euro – eine Ermäßigung ist möglich.

Neue Termine für die nächste Trauergruppe:
immer dienstags 18 – 20 Uhr in der Scheune der Diakonie, im Hinterhof, Pforzheimer Straße 31 76275 Ettlingen:
07.12.2021, 21.12.2021, 11.01.2022, 25.01.2022, 08.02.2022 und 22.02.2022

 

NEU: Trauergruppe für junge Erwachsene
(ca. 20 – 35 Jahre)
immer dienstags 18 – 20 Uhr: 16.11.2021, 30.11.2021, 14.12.2021, 04.01.2022, 18.01.2022, 01.02.2022

 

Anmeldung: erforderlich, per E-Mail an info@hospizdienst-ettlingen.de oder telefonisch unter 07243 / 94 54 240.

 

Trauercafé Kornblume – Sie sind herzlich eingeladen


Im „Cafe Kornblume“ treffen sich Menschen aus unterschiedlichen Trauersituationen,

  • um in Kontakt zu kommen mit
    Gleichbetroffenen,
  • um sich über Trauererfahrungen
    auszutauschen,
  • um neue Impulse für den eigenen
    Trauerweg zu bekommen,
  • um hilfreiche Informationen zu erhalten,
  • oder um auf weitere Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht zu werden.

Eine Gruppe von in der Trauerbegleitung weitergebildeten Hospizhelferinnen steht für dieses Angebot und beteiligt sich aktiv an der Vorbereitung und Gestaltung der einzelnen Treffen. Dabei ist neben der inhaltlichen Ausgestaltung die einladende Café-Atmosphäre wichtig: Die Teilnehmenden werden in der „Scheune“ gastfreundlich empfangen und mit Herzhaftem, selbstgebackenem Kuchen und Getränken bewirtet.

Im Mittelpunkt des Gespräches stehen die Erfahrungen, die die einzelnen Gäste mitbringen. Das Gespräch wird jeweils mit einem inhaltlichen Impuls eröffnet.

 

Das Trauercafe findet ganzjährig statt.

Jeden 3. Mittwoch eines Monats
von 17.00 -19.00 Uhr
in der „Scheune“ der Diakonie
Pforzheimer Str. 31a (im Hof), Ettlingen.

Zu diesem Angebot sind alle Interessierten ohne Voranmeldung herzlich willkommen, unabhängig von ihrem Alter, ihrer Trauer-situation und ihrer Herkunft.

Die Teilnahme ist kostenlos.

"Im Garten der Zeit wächst die Blume der Trauer..."

Das Trauerbüchlein eignet sich als kleines Geschenk bei einem Trauerbesuch ebenso wie zum Versenden statt einer Kondolenzkarte. Es ist zum Preis von 5,50 € (+ Porto)
beim Hospizdienst oder in der „Zeder“ auf dem Friedhof Ettlingen zu erwerben.

Trauerwanderung – bei jedem Wetter

„Im Wald – beobachten, lauschen und durchatmen“


Die Trauerwanderung findet 4x pro Jahr statt.
Jeweils im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter.

Datum Herbstwanderung: 17.10.2021
(nächster Termin im Januar 2022)
Treffpunkt: 11:00 Uhr beim Aristamobil am großen Parkplatz Freibad Ettlingen, Schöllbronner Straße 
(S-Bahn Haltestelle)
Kleidung: wetterfest, mit festem Schuhwerk
Wegstrecke: ca. 8 km, auch hügelig
Mitbringen: Vesper und Getränke (Picknick an einer Hütte)
Anmeldung: erforderlich, per E-Mail an info@hospizdienst-ettlingen.de oder telefonisch unter 07243 / 94 54 240.
Kurzentschlossene willkommen!
Im Anschluss besteht die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen vor Ort, das Erlebte ausklingen zu lassen. Dauer: ca. 4,5 Std.

 

Meditative Entspannung und achtsame Körperübungen in Zeiten der Trauer

Sie haben einen geliebten Menschen verloren? Sie fühlen sich in Ihrer Trauer vielleicht erschöpft und leer? In einem geschützten Raum und in vertrauensvoller Atmosphäre geben wir Ihnen die Möglichkeit, mit gezielten Atemübungen, achtsamen Körperübungen und einer Tiefenetnspannung neue Kraft zu tanken sowie sich selbst wieder wahrzunehmen. 


Nächste Einheit mit 5 Terminen (samstags bzw. sonntags):
19.09.2021, 16.10.2021, 21.11.2021, 18.12.2021 und 15.01.2022
Der erste Termin ist ein Schnuppertermin
Uhrzeit:
16:00 – 17:30 Uhr
Ort: Scheune, im Hinterhof, Pforzheimer Str. 31, 76275 Ettlingen
Unkostenbeitrag: 30,- € für 5 Termine
Kleidung: Bequeme Kleidung und Strümpfe evtl. eine Decke ist wohltuend.
Corona-Info: FFP2-Maske erforderlich, begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldung: erforderlich, per E-Mail an info@hospizdienst-ettlingen.de oder telefonisch unter 07243 / 94 54 240.

 

Darum unterstütze ich das Hospiz- und Palliativzentrum "Arista"

„Ich fühle mich mit den Sterbenden, die ich begleite, verbunden, weil auch ich auf dem Weg zu meinem Sterben bin.“

Barbara Lisbach
Barbara Lisbach
(Hospizhelferin)

„Für Sterbende und ihre Angehörigen Dasein und Zuhören kann eine große Hilfe sein.“

Silvia Günter
Silvia Günter
(Hospizhelferin)

„Ich bin in der Zeder ehrenamtlich tätig, weil ich dort Gespräche mit Friedhofsbesuchern führen und dabei informieren und beraten kann.“

Herbert Kahne
Herbert Kahne
(Hospizhelfer Zeder)

„Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir seitens  Betroffener oder deren Angehörigen geschenkt wird, sei es durch Gespräche, mein Zuhören oder auch Stillsein.“

Heidemarie Beau
Heidemarie Beau
(Hospizhelferin)

„Ich erfahre Grenzen, die mich über existentielle Fragen nachdenken lassen.“

Gudrun Seemann
Gudrun Seemann
(Hospizhelferin)
Page Reader Press Enter to Read Page Content Out Loud Press Enter to Pause or Restart Reading Page Content Out Loud Press Enter to Stop Reading Page Content Out Loud Screen Reader Support